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Aktuelles


Diskriminierung

und Gewalt

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 Informationen in Gebärdensprache. 

 

Liebe Nutzer_innen und Interessierte des Offenen Treffs,

nachdem der Offene Treff viele Jahre fester Bestandteil des LB Angebots war, haben wir nach reichlicher Überlegung beschlossen den Offenen Treff von einer angeleiteten Gruppe in ein selbstorganisiertes Kontakt-Cafe umzuwandeln. Zudem soll es auch mehr Zielgruppen-spezifische Angebote geben. Es wird einen letzten regulären Offenen Treff am 13.02.2017 geben, an dem wir euch – wenn gewünscht - ausführlicher erzählen können, was zu der Entscheidung für eine Umwandlung geführt hat, und wie ihr euch selbstorganisiert weiter treffen könnt. Ab März stellen wir euch dann jeden 1. Montag im Monat wie gewohnt von 17-19 Uhr unsere Räume zum selbstorganisierten Treffen und Austauschen zur Verfügung. Nächster Termin hierfür ist der 3.4.2017.

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 Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus

Am 27. Januar ist der Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus. Im Nationalsozialismus wurden weit über 6 Millionen Jüd_innen, Sinti_ze und Rom_nja, People of Color und Schwarze Menschen, Menschen mit Behinderungen sowie Schwule, Lesben, Bisexuelle, Trans*, nicht-binäre sowie Inter* Menschen, Sexarbeiter_innen und Dissident_innen verfolgt und umgebracht. Dieser Tag ist ein Anlass, der verfolgten und ermordeten Menschen des nationalsozialistischen Systems zu gedenken. Darüber hinaus ist es uns wichtig, die Überlebenden zu würdigen und über geschichtliche Kontinuitäten und den Erhalt menschenverachtender Systeme nachzudenken. Deutscher Kolonialismus im 19. und 20. Jahrhundert und die rassistischen Anschläge auf Geflüchteten-Unterkünfte sowie ein zunehmend normalisierter Rechtspopulismus und Rassismus im 21. Jahrhundert sind nicht voneinander losgelöste Ereignisse, die bilden eine geschichtliche und aktuelle Kontinuität. Während wir der verstorbenen Menschen gedenken und um sie trauern, ist es möglich und nötig, heute gegen unterschiedliche Formen von Rassismus und Nationalismus zu kämpfen, über Normen und Ausschlüsse nachzudenken und solidarisch zu handeln.

Die Lebensberatung e.V. gedenkt aller Menschen, die während des Nationalsozialismus verfolgt und ermordet wurden, und ruft auf zu alltäglichen Interventionen gegen jegliche Formen von Diskriminierung und Gewalt.

 

Neue Bücher in unserer Bibliothek

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In der Bibliothek der Lesbenberatung/LesMigraS haben wir jetzt viele neue Bücher! Neu für euch haben wir Romane, Kinderbücher, Anthologien und Ratgeber. Mit dabei sind Bücher über May Ayim und Audre Lorde, ein Kinderbuch zu Inter*, ein Ratgeber zu Empowerment in Bezug auf Rassismus für Kinder und zwei Romane zu Migrationsgeschichten von Ghana und Nigeria in die USA und zurück. Kommt einfach vorbei, macht es Euch gemütlich, schaut in die Bücher und leiht Euch, die Bücher, die Euch interessieren, aus!

Ausführliche Beschreibungen zu den Büchern findet ihr hier als pdf-Dokument.

Namenswettbewerb: Die Lesbenberatung sucht einen neuen Namen

Wir suchen nach einem neuen Namen für die Lesbenberatung.

In den letzten 35 Jahren unserer Arbeit haben sich unsere Zielgruppen und unsere Inhalte sehr verändert. Wir sind über unseren Namen hinausgewachsen. Vor allem Trans* Menschen fühlen sich durch unseren Namen nicht angesprochen, obwohl viele Trans* und genderqueere Menschen unsere Angebote in Anspruch nehmen.

Wir suchen einen Namen, der zu uns passt. Im Namen können direkt unsere Zielgruppen und Inhalte sichtbar werden, müssen aber nicht. Auch Fantasienamen sind willkommen.
Über unser Online-Formular kannst du an unserem Namenswettbewerb teilnehmen: Hier geht es zum Onlineformular.
Oder schick uns deinen Namensvorschlag mit einer kurzen Erklärung per Email an info@lesbenberatung-berlin.de. Alle Namensvorschläge nehmen an einer Verlosung teil. Unsere drei Lieblingsvorschläge gewinnen auf alle Fälle!

Stellungnahme zu den Ereignissen in der Silvesternacht

Spendenaufruf

Wir brauchen eure Unterstützung für geflüchtete LSBT*I* Menschen!

Zurzeit steigt die Anfragen an unsere Dienstleistungen von LSBT*I* Geflüchteten und sie brauchen finanzielle Unterstützung für Rechtsberatung, Psychotherapie und Gerichtskosten. Wir möchten Geld für diese Klient_innen sammeln. Es gibt einen Beratungsfall, der sehr schwierig ist. Die Person braucht Geld für eine Rechtsanwältin, weil ihr Asylantrag abgelehnt wurde. Dafür braucht sie 1000 Euro. Deswegen ist kein Beitrag zu klein!
Eure Solidarität könnte einen großen Unterscheid im Leben einer Person, die schon viel durchgemacht hat.

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Stellungnahme zur Situation von asylsuchenden LSBTIQ in Erstaufnahmeeinrichtungen und Gemeinschaftsunterkünften in Berlin

Durch vermehrte Meldungen von Gewalt- und Diskriminierungserfahrungen von asylsuchenden LSBTIQ in Unterkünften, einer Umfrage unter Unterkünften (siehe pdf-Dokument) sowie einem Austauschtreffen zur Evaluation der Bedarfslage von asylsuchenden LSBTIQ wurde deutlich, dass LSBTIQ Gewalt und Diskriminierungen in den Unterkünften erleben und in den meisten Fällen wenig Unterstützung von Seiten bestehender Strukturen erhalten.

Hier geht es zur ganzen Stellungnahme als pdf inklusive Umfrage-Ergebnisse.

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Es gibt wieder neue Bücher in unserer Bibliothek!

We have a lot of new books in our library!

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Eine genauere Beschreibung der Bücher findest du hier.

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Gewalt in Beziehungen geht uns alle an!

Den Film "einsichten" auf Youtube ansehen.

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Zeitgleich zum Film "einsichten" ist eine Broschüre zum Thema "Gewalt in Beziehungen zwischen Frauen und/oder Trans*Menschen" entstanden.

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Lesen Sie weitere Beiträge in unserem Archiv.

Stellungnahme zu den Ereignissen und Diskursen der Silversternacht in Köln

Quelle: http://www.lesbenberatung-berlin.de